Zweiter Blick: Grafiklinks barrierefrei

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Grafiklinks barrierefrei

Definition

Definition von Grafiklinks

Grafiklinks sind Links, die überwiegend aus einer Grafik bestehen. Durch Klicken auf die Grafik wird das Link ausgelöst. Es kann notwendig, zweckmäßig oder fein sein, wenn zusätzlich zur Grafik auch ein Linktext sichtbar ist.

Im Gegensatz dazu bestehen Links mit Symbolgrafiken überwiegend aus Textelementen. Ein Beispiel dafür wäre etwa eine Symbolgrafik vor einem externen Link.

Eine Linkgrafik hingegen ist nur die Grafik, die in einem Grafiklink verwendet wird. Sie verfügt über keine technischen Zusatzattribute, wie einem Alternativtext oder grafischen Zusatzinformationen oder Funktionalitäten, wie Effekte oder sichtbaren Alternativtext.

Empfehlungen

Empfehlungen für die Gestaltung von Grafiklinks

  1. Inhalt bzw. Funktion des Grafiklinks müssen visuell wahrnehmbar sein.
  2. Die Linkgrafik muss über einen Alternativtext oder einen anderen Mechanismus verfügen, der für Benutzer von Screenreadern die Funktion der Linkgrafik wahrnehmbar wiedergibt.
  3. Ein Alternativtext oder ein anderer Mechanismus für Screenreader sollten Inhalt oder Funktion des Links in einem knappen und präzisen Text wiedergeben.
  4. Wenn Inhalt oder Funktion des Grafiklinks visuell ausschließlich auf der Linkgrafik dargestellt werden, müssen diese visuell ausreichend wahrnehmbar sein (Kontraste!).
  5. Wenn eine Symbolgrafik verwendet wird, müssen Mechanismen zum kognitiven Verständnis und der technischen Wahrnehmbarkeit von Inhalt oder Funktion des Links bereitgestellt werden.
  6. Grafiklinks müssen mit einem Fokus-Effekt versehen werden.
  7. Grafiklinks sollten mit einem Hover-Effekt versehen werden.
  8. Es ist fein, wenn die Bedienungsfläche für den Grafiklink maximiert wird.
  9. Es ist für Nutzer von
  10. Screenreadern bei der Navigation fein, wenn der
  11. Text des Links nicht mit einem Sonderzeichen oder Artikel beginnt oder Einleitungen, wie „Hier geht’s zum …“.
  12. Grafiklinks benötigen keine semantischen Informationen wie „Link“, „Symbolgrafik“ oder Ähnliches, wenn diese Informationen visuell ausreichend wahrnehmbar sind.